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Working towards peace in the Great Lakes region, in Burundi, the Democratic Republic of Congo and Rwanda
Projekt Grosse Seen: Aktionen
Einsatz für Frieden in der Region der Grossen Seen, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo und in Ruanda

HINTERGRUND

Dieses Programm ist im Jahr 2000 aus Initiativen von Einzelpersonen und den von den zwei Leitern des kongolesischen Projekts geknüpften Kontakten heraus entstanden. Das Projekt war um prominente afrikanische Persönlichkeiten der Region angesiedelt, die an der Entwicklung einer Strategie arbeiteten, die darauf abzielte, die Hauptakteure in der Region zu identifizieren und zu erreichen. In Bujumbura, Burundi, wurde eine Organisation gegründet. Bisher ist ein solcher Schritt für Ruanda noch nicht geplant.

AKTIONEN SEIT 2000

In Burundi
  • 1. Gesprächsrunde im März 2003 im IofC-Zentrum in Caux, in der Schweiz: Zusammenführung von Vertretern der Regierung, des Parlaments, der Armee und Delegationen der CNDD-FDD (P. Nkurunziza) und PALIPEHUTU-FNL (Agaton Rwasa) – das erste Mal, dass die letztere Partei an innerburundischen Gesprächen teilnimmt. Zwei CNDD-FDD-Anführer haben den Organisatoren anvertraut, dass sie ohne diese Gesprächsrunde nicht in der Lage gewesen wären, den politischen Prozess anzugleichen. Die internationale Gemeinschaft begrüßte die Initiative, die von Aldo Ajello, dem EU-Sondergesandten für die Großen Seen, als das ‘Wunder von Caux” bezeichnet wurde.
  • Mai 2003: Mission in Bujumbura zur Unterstützung in der politischen Übergangsphase (wie im Abkommen von Arusha vorgesehen, wurde der Tutsi-Präsident durch einen Hutu-Präsidenten ersetzt).
  • 2. Gesprächsrunde im Juni 2003 in Caux, in der Schweiz: Zusammenführung von Delegierten der Regierung, der Armee und der PALIPEHUTU-FNL. Danach flammten erneut Feindseligkeiten auf; nichtsdestotrotz war das Treffen ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg, umzudenken und einen Dialog zu eröffnen. Mehr darüber hier...
  • April 2004: Gesprächstraining für die Palipehutu-FNL-Offiziere während des Kigoma-Kongresses.
  • Vom Sommer 2004 bis Juni 2005: Unterstützung der von der UN organisierten Friedenskonferenz in der Region der Großen Seen. Verschiedene Missionen vor Ort, um die Akteure des Friedensprozesses zu treffen.
  • Mai /Juni 2005: Mission in Dar Es-Salaam (Tansania) und Bujumbura (Burundi). Eines der Ziele war es, nach den Wahlen Seminare für Parteiführer und Anführer bewaffneter Bewegungen zu organisieren. Heute steht Burundi der Herausforderung gegenüber, es zu schaffen, dass die drei großen Parteien CNDD-FDD, FRODEBU und Palipehutu-FNL miteinander leben und arbeiten.
  • Frühling und Sommer 2006: Die Regierung und die Palipehutu-FNL baten die Inititiativen der Veränderung um Unterstützung bei den Dar es Saalam-Verhandlungen, aus denen die Waffenstillstandsabkommen im Juni und September 2006 hervorgegangen sind.
  • April 2007: Ehrliches Gespräch-Event in Caux mit 33 politischen, militärischen und religiösen Führern sowie leitenden Medienvertretern. Mehr darüber

    hier...
  • Mai 2007 bis Juli 2008: permanente Präsenz vor Ort, um den Friedensprozess zu unterstützen. Ständige Nähe zu allen Elementen des politischen und gesellschaftlichen Lebens in Burundi und eine besondere Unterstützung der  Palipehutu-FNL, der letzten Rebellengruppe, mit dem Ziel, diese wieder in die politischen Institutionen zu integrieren. Aufbau eines Netzwerks von Menschen, die sich gemeinsam für eine Normalisierung des politischen Lebens einsetzen möchten.
In der Demokratischen Republik Kongo
  • Unterstützung der innerkongolesischen Verhandlungen Unterstützung der Hauptakteure im Übergangsprozess durch das Team vor Ort und Organisation einer Gesprächsrunde für politische Akteure und die Zivilgesellschaft in Kinshasa im März 2003.
  • Goße-Seen-Gesprächsrunde mit bedeutenden Vertretern aus dem Kongo, unter ihnen Delegierte der für den Übergangsprozess wichtigen Bewegungen.
  • Einsatz in der Demokratischen Republik Kongo im Juni 2005 zur Unterstützung der Akteure des Friedensprozesses für die Zeit nach der Übergangsphase.zur
  • Unterstützung des Übergangsprozesses (Überprüfung unserer Kontakte vor Ort, Organisation von Treffen und personalisierte Weiterführung der Arbeit)
  • Unterstützung der führenden Politiker während der Wahlen 2006
In Ruanda
  • Prominente Persönlichkeiten wie der anglikanische Bischof von Kigali, der Generalsekretär der Kommission für Einheit und Versöhnung und einige Mitglieder der Zivilgesellschaft nehmen an den Sommerkonferenzen in der Schweiz teil.
Auf regionaler Ebene
  • Eine Reihe informeller regionaler Dialoge, abgehalten im schweizerischen Caux im August der Jahre 2000 bis 2002, ermöglichte die Begegnung von Vertretern der Regierung, von Oppositionsbewegungen, bewaffneten Rebellen und der Zivilgesellschaft von Burundi, der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda.

  • Organisation des Tages der Diaspora für die afrikanischen Großen Seen am 9. August 2003 in Caux. Ziel war es, über die Aktivitäten der Initiativen der Veränderung zu informieren und die zukünftige Rolle der Diaspora in der Region zu diskutieren.

  • Ausbildung von Journalisten in der Region, um eine regionale Perspektive auf die Dinge zu ermöglichen und Artikel zu veröffentlichen, die allen Parteien und Nachbarländern gegenüber Sensibilität zeigen, um so die Eskalation und Verteufelung zu verhindern, die Konflikte schüren.