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Die 1950er Jahre: Sozialer Dialog in Frankreich 

Maurice Mercier bein einem Gewerkschaftstreffen in NordfrankreichMaurice Mercier bein einem Gewerkschaftstreffen in Nordfrankreich

Auf Initiative des französischen Industriellen Robert Carmichael, der sich über die Krise in der Textilindustrie Sorgen machte, trafen sich 1950 französische Arbeitgeber und Gewerkschaftsführer im IofC-Konferenzzentrum in Caux/Schweiz. Dieses Treffen schuf die Grundlage für das nötige Vertrauen für die Verhandlungen, die zum ersten kollektiven Gehaltsabkommen Frankreichs führte, das am 1. Februar 1951 unterzeichnet wurde. Dadurch war zum ersetn Mal ein Grundlage für ein Abkommen für Profitanteile mit Arbeitnehmern geschaffen worden, um die Produktivität zu steigern. Von dem begeistert, was er in Caux gefunden hatte, kam Maurice Mercie, Generalsekretär des Verbands der Textilarbeiter mit einer weiteren Delegation aus 80 verschiedenen Firmen nach Caux zurück. 50 von ihnen waren aus der Textilindustrie. Zwei Jahre später legten 1953 die Gewerkschaft für Textilindustrie und drei weitere Gewerkschaften der Öffentlichkeit ihre Initiative vor, in der sie versprachen, "gemeinsam ehrlich den Grundproblemen, die einer schrittweisen Renovierung und Expansion der Textilindustrie im allgemeinen Interesse der Arbeiter, Firmen und des Landes im Wege steht, ins Gesicht " zu sehen. In den darauf folgenden 10 Jahren herrschte sozialer Friede.

IofC in Kürze

Initiativen der Veränderung (Initiatives of Change/ IofC) ist eine internationale Bewegung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, die sich für eine Veränderung der Gesellschaft einsetzen. Diese Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen und basiert auf der Veränderung von Beweggründen und persönlichen Verhaltensweisen.

Wir setzen uns dafür ein, Menschen zu inspirieren, auszurüsten und miteinander in Kontakt zu bringen, um die Bedürfnisse dieser Welt in den Bereichen Vertrauensbildung, einer ethischen Führungskultur und einem zukunftsfähigen Lebensstil anzugehen. Dabei fängt Veränderung bei jedem Einzelnen an.

 

Omnia Marzouk, Präsidentin, IofC International
"Nichts kann auf Dauer geschaffen werden ohne das Verlangen von Menschen, ihr Leben zu verändern und die Veränderung, die sie sich für die Gesellschaft erhoffen, als Beispiel vorzuleben."