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Workshop für Afrika
Trainingsprogramm

"Ein Workshop für Afrika"

Trainingsprogramm

"Ein Workshop für Afrika"-Teilnehmer (Foto: Victor Gotevbe)

ZIEL

Eine Gesellschaft, die sich um alle Menschen kümmert, die ihr angehören und ihre Ressourcen mit den Bedürftigesten teilt und dadurch Nationen und Gemeinden aufbaut, die nach einer gottgewollten Ethik leben. Das Programm "Ein Workshop für Afrika - Arbeitsgruppe"  (WfA) wurde gegründet, um ein Trainings- und Vorbereitungsprogramm und einen Prozess für die Schaffung eines ersten mobilen Einsatzteams zu entwickeln. Schwerpunktsmässig ging es darum, den Teilnehmern eine geistig anregende und geistlich belebende Erfahrung zu vermitteln, die sie auf ein Engagement bei Initiativen vorbereiten würde, um ethische Führungskultur aufzubauen, aktives Bürgertum zu fördern und Antrieb für bedürfnisorientierte Entwicklung zu unterstützen.

38 Bewerbungen aus ganz Afrika wurden für die 10 Plätze des sechswöchigen Trainingsprogramms eingereicht, das in Südafrika stattfand. Elf Männer und Frauen verschiedenen Alters aus sieben afrikanischen Ländern wurden ausgewählt. Sie kamen am 14. Januar 2013 in Waaigras, einem Konferenzzentrum auf dem Land ausserhalb Pretorias (Hauptstadt von Südafrika) zusammen. Sechs Wochen lang wurden sie von insgesamt 15 Lehrern aus Südafrika und dem Ausland unterrichtet und gecoacht. Unterstützt wurden sie dabei von sieben Mitarbeitern. Es gab drei Einsätze, um überall im Land verschiedene Menschen zu treffen und mit ihnen zu interagieren. Dies gab der WfA-Gruppe Gelegenheiten, das zum Ausdruck zu bringen, was sie in Waaigras gelernt hatten. Das Training endete am 28. Februar 2013.

Acht der 11 Kursteilnehmer reisten Anfang März in den Südsudan, um dort zu der internationalen IofC-Initiative zu stossen, um bei der Grundlegung eines guten Führungsstils mitzuhelfen. Ihre Hauptaufgabe lag darin, beim Training von 200 jungen Friedensbotschaftern mitzuhelfen, die Fackelträger bei der nationalen Friedens- und Aussöhnungsinitiative werden, die Vizepräsident Dr. Riek Machar eröffnete.

Sie werden vielleicht auch an einigen der Nacharbeitsprogrammen in Südafrika beteiligt sein, die im Mai stattfinden. Im Anschluss daran wird das WfA-Team bei anderen Projekten in Südafrika, möglicherweise Kenia und später in Zimbabwe beteiligt sein. Aber bevor sie erneut bei anderen Projekten eingesetzt wird, wird die Gruppe wieder zwei Wochen lang im Waaigras-Zentrum zusammentreffen (Ende Mai oder Juni), um die Südsudan-Erfahrung auszuwerten und detailliert zukünftige Projekte zu planen.

ERGEBNISSE

Das sechswöchige Training war eine moralische, geistliche und intellektuelle Vorbereitung, um Projekte überall in Afrika zu übernehmen. Es wird beabsichtigt, dieses Training weiterzuführen, um andere mobile Einsatzteams zusammenzustellen, die die Arbeit anderswo in Afrika weiterführen, wobei es um den Aufbau von 3 Punkten geht:

  • ethischer und rechenschaftspflichtiger Führungsstil in allen zivilen Institutionen
  • eine Kultur von Bürgern, die reagiert und alle Führungspersönlichkeiten zur Rechenschaft zieht
  • eine Kampagne, um Entwicklung auf wahre Bedürfnisse zu konzentrieren