FINANZIERUNG
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In finanziellen Fragen gilt nach wie vor der frühe Grundsatz von Frank Buchman – „Wo Gott lenkt, gibt er auch die Mittel“ –, der natürlich in unterschiedlichen Kulturen zahlreiche verschiedene Äußerungsformen finden mag. In Ländern mit einer starken Tradition der individuellen Unterstützung für geistig-religiöse Anstrengungen werden IofC-Programme, Zentren und Full-time-Worker tendenziell durch persönliche Spenden finanziert. In einigen wenigen Ländern stammt ein Großteil der Finanzmittel aus Mitgliedsbeiträgen (z.B. Japan). In Indien bezahlen Unternehmen und Organisationen die Kurse, die ihr Personal am IofC-Zentrum in Panchgani besucht. Die Einnahmequellen werden immer vielfältiger, einschließlich einer wachsenden Anzahl an Beihilfen von Stiftungen und Regierungen, und eine jede von ihnen wird als Mittel der göttlichen Vorsehung erachtet.

Obwohl die Kernprinzipien des Lebens, zu dem IofC aufruft, unverändert geblieben sind, entwickelt sich die Arbeit der Bewegung ständig weiter. Da die Aufgaben vielfältiger und die Welt komplexer geworden ist, lässt die Arbeit von IofC sich nun nicht mehr als eine einzige globale Kampagne oder ein einziges globales Projekt charakterisieren. Stattdessen bildete sich eine Vielzahl von nationalen und internationalen Programmen [hyperlink to Programmes page] heraus. Jedes einzelne dieser Programme ist auf ein strategisches Ziel ausgerichtet und fördert in diesem Zusammenhang die grundlegende Erfahrung, für die IofC stets gestanden hat. In vielen Fällen werden diese Initiativen im Wesentlichen selbst, durch private Spenden oder Beihilfen von Unternehmen bzw. Stiftungen finanziert. Jede dieser Initiativen wird durch die Mittel und Kontakte von IofC genährt, bleibt ein Teil des Wirkens der Bewegung und strebt nach Förderung ihrer Prinzipien – ganz ähnlich also wie die Tochtergesellschaften von Konzernen.

Als Reaktion auf das Erfordernis, IofC bei den Vereinten Nationen als internationale NGO einzuschreiben, die rechtliche Kontrolle über die Verwendung des eigenen Namens zu haben und eine bessere internationale Koordination zu erlangen, ermöglichte der IofC-Rat die Gründung von „Initiatives of Change-International“, einer internationalen Vereinigung mit Sitz in der Schweiz. Dem Vorstand dieser Vereinigung gehören neun Mitglieder, und sein Vorsitzender ist Mohamed Sahnoun. Es bleibt nun abzuwarten, ob IofC auch in Zukunft die gegenwärtig klar umgrenzte Rolle spielen oder diese in den nächsten Jahren noch ausbauen wird.