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70 JAHRE ERFAHRUNG: VERTRAUENSBILDUNG UND VERSÖHNUNG

Seit über 70 Jahren arbeitet "Initiatives of Change" (IofC) daran, Vertrauen und Versöhnung auf allen Ebenen der Gesellschaft aufzubauen. Wichtige Meilensteine auf internationaler Ebene waren hierbei die deutsch-französische Versöhnung nach dem 2. Weltkrieg, der Neuaufbau der Beziehungen zwischen Japan und seiner asiatischen Nachbarn in den 50er Jahren, Konfliktlösung in Nigeria, Kenia, Tunesien, Zypern und Simbabwe während ihres Kampfes nach Unabhängigkeit und der Vertrauensprozess in Papua Neu-Guinea, der zur Resolution von Bougainville führte.

Hier einige Literaturbeispiele, in denen auf die Rolle von IofC im  Aufbau von Frieden, Vertrauen und Versöhnung eingegangen wird:

  • Wie man Krieg verhindern kann: 50 Geschichten über Menschen und Konfliktlösungen (Dylan Matthews, Oxford Research Group, 2001) Präsentiert Geschichten von "überall auf der Welt, in denen einfache Menschen sich dafür einsetzen, Krieg und Töten zu verhindern - nur bewaffnet mit ihrer Integrität, Durchhaltekraft und ihrem Mut." Das Buch zeigt anhand von 3 Fallstudien die Arbeit von IofC (ehemals "Moralische Aufrüstung") auf. Das erste Beispiel handelt von Nordostindien (1967-1972) und der Gründung des neuen Staates Meghalaya, beeinflusst von der persönlichen Veränderung Stanley Nichols-Roy. Das zweite Beispiel erzählt von Rhodesien/Simbabwe (1974-1980), im dritten Fallbeispiel geht es um die Rolle der IofC-Konferenzen in Caux/Schweiz während der deutsch-französischen Versöhnung (1946-1950). Mehr Informationen zu diesem Buch erhalten Sie hier.
  • Religion, die fehlende Dimension in der Politik (Herausgegeben von Douglas Johnston und Cynthia Sampson, Oxford University Press, New York, 1995) Untersucht die Rolle von Menschen mit religiösem Hintergrund in der Prävention von Konflikten und ihrer Lösung. Das Buch ist das Ergebnis eines7-jährigen Studienprojekts des " Center for Strategic and International Studies " und präsentiert Fallstudien aus der ganzen Welt. Trotz der Tatsache, dass Religion und religiöse Führer in vielen aktuellen Konflikten eine wichtige Rolle spielen und spielten, werden in der Diplomatie oftmals materielle Faktoren als Erklärungsversuche privilegiert.  Fallstudienkapitel zeigen auf, wie Religion eine positive Rolle bei der Konfliktlösung gespielt hat. Edward Luttwak beschreibt die Rolle der "Moralischen Aufrüstung"   in der deutsch-französischen Versöhnung nach dem 2. Weltkrieg. Es findet sich ebenfalls eine Untersuchung der Rolle von IofC im Bemühen eines friedlichen Übergangs zu einer Mehrheitsregierung in Simbabwe. Mehr Informationen über dieses Buch erhalten Sie hier.
  • Menschen im Einsatz für den Frieden II: Erfolgsgeschichten einer zivilen Gesellschaft (Herausgegeben von Paul Van Tongeren, Malin Brenk, Marte Hellema, und Juliette Verhoeven, European Centre for Conflict Prevention, 2005) Einzelpersonen können Grosses in der Arbeit für den weltweiten Frieden bewirken. Das ist die Botschaft on "Menschen im Einsatz für den Frieden II", einer inspirierenden Sammlung von Geschichten, wie "einfache" Männer und Frauen einen wichtigen Anteil in Konfliktprävention und Friedensprozessen hatten.  Das Gesamtbild ist reichhaltig - ein Ergebnis der  "Global Partnership for the Prevention of Armed Conflict", in dem es eine Aufzeichnung der besten Strategien und Erfahrungen geht. Gleichzeitig ist es ein aufrüttelnder Aufruf zu aktivem Einsatz!  Das Buch präsentiert mehr als 60 Fallstudien erfolgreicher Beispiele aus der zivilen Gesellschaft, hauptsächlich geschrieben von Menschen, die aktiv an den jeweiligen Initiativen beteiligt waren.  Die Erfahrung von IofC wird in 2 Kapiteln dokumentiert: im Versöhnungsprozess zwischen den Aboriginals in Australien und im Beitrag der IofC-Konferenzen in Caux/Schweiz. Zusätzlich gibt es weitere Geschichten über Menschen, die IofC-Konferenzen in Caux besucht haben. Diese Geschichten werden von persönlichen Anekdoten von wichtigen internationalen Friedensstiftern unterlegt, wie z.B. Präsident Xanana Gusmao, Desmond Tutu, Ihre Königliche Hoheit Königin Noor, das Vorwort wurde von UN-Generalsekretär Kofi Annan geschrieben. Mehr Informationen über dieses Buch erhalten Sie hier.

IofC in Kürze

Initiativen der Veränderung (Initiatives of Change/ IofC) ist eine internationale Bewegung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, die sich für eine Veränderung der Gesellschaft einsetzen. Diese Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen und basiert auf der Veränderung von Beweggründen und persönlichen Verhaltensweisen.

Wir setzen uns dafür ein, Menschen zu inspirieren, auszurüsten und miteinander in Kontakt zu bringen, um die Bedürfnisse dieser Welt in den Bereichen Vertrauensbildung, einer ethischen Führungskultur und einem zukunftsfähigen Lebensstil anzugehen. Dabei fängt Veränderung bei jedem Einzelnen an.

 

Omnia Marzouk, Präsidentin, IofC International
"Nichts kann auf Dauer geschaffen werden ohne das Verlangen von Menschen, ihr Leben zu verändern und die Veränderung, die sie sich für die Gesellschaft erhoffen, als Beispiel vorzuleben."