Viele Medienorganisationen haben eine weltweite Basis, die sich hauptsächlich auf professionelle Probleme konzentriert. ICF hat insofern eine Einzelstellung, als es zuerst und vor allem an einen personen- und gewissensorientierten Dialog glaubt. Diesjenigen, die sich vom ICF inspirieren lassen, sind sich dessen bewusst, dass sie nicht nur Medienvertreter sind, sondern zuallererst Menschen und Bürger, die sich an andere Menschen und Bürger wenden. Das Mediengeschäft ist mehr als ein konventionelles Business, das damit Geld macht, dem Kunden ein Produkt zu verkaufen. Wenn wir, die wir in den Medien arbeiten, den Menschen nicht ehrlich und mit Hingabe dienen, ist die Demokratie in Gefahr.
Es ist die Überzeugung des ICFs, dass wir als Medienvertreter den Menschen alles geben müssen, damit sie nicht nur verstehen, was um sie herum geschieht, sondern dass sie sich auch gegenseitig verstehen können, auch die Menschen, die weit weg leben. Und zuletzt sollten diejenigen, die sich dem ICF zugehörig fühlen, in ihrer alltäglichen Berufsausübung zeigen, das sie die Prinzipien, die ihnen wichtig sind, in Taten sprechen lassen.
Diese Überzeugung zeigt sich auch in der Art und Weise, wie die Foren des ICFs organisiert werden. Im Gegensatz zu anderen, konventionelleren Konferenzen, sind die Foren des ICFs eine einzigartige Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen. Die Teilnehmer tauschen sich mit Kollegen aus und suchen bessere Wege, um ihrem Berufsstand und den Menschen zu dienen. Wir predigen nicht oder verkaufen kein Regelwerk. Wir geben nicht vor, es besser zu wissen als andere. Die Foren hören mit dem Ende der Konferenz nicht auf, sondern dienen dazu, ein immer weiterwachsendes Netzwerk von Menschen mit gutem Willen aus den Medien aufzubauen, die durch Solidarität und Freundschaft miteinander verbunden sind. Die selben Prinzipien liegen auch anderen Teilen unseres Programmes zu Grunde. Das ICF ist somit wahrlich ein einzigartiges Phänomen in der Medienlandschaft.
Ein tiefreichendes Statement der Sicht des ICF über die Rolle der Medien im 21. Jahrhundert ist das sogenannte "Sarajevo Commitment", das im Jahr 2000 beim ICF-Forum in Sarajevo formuliert wurde.
Lesen Sie hier das "Sarajevo Commitment".
Mehr Informationen finden Sie auf der "International Communications Forum"- Webseite.
Initiativen der Veränderung (Initiatives of Change/ IofC) ist eine internationale Bewegung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, die sich für eine Veränderung der Gesellschaft einsetzen. Diese Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen und basiert auf der Veränderung von Beweggründen und persönlichen Verhaltensweisen.

Wir setzen uns dafür ein, Menschen zu inspirieren, auszurüsten und miteinander in Kontakt zu bringen, um die Bedürfnisse dieser Welt in den Bereichen Vertrauensbildung, einer ethischen Führungskultur und einem zukunftsfähigen Lebensstil anzugehen. Dabei fängt Veränderung bei jedem Einzelnen an.
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Omnia Marzouk, Präsidentin, IofC International
"Nichts kann auf Dauer geschaffen werden ohne das Verlangen von Menschen, ihr Leben zu verändern und die Veränderung, die sie sich für die Gesellschaft erhoffen, als Beispiel vorzuleben."