User login

GESCHICHTE

Die Asien-Pazifik-Jugendkonferenz ("Asia Pacific Youth Conference" - APYC) hatte ihre Anfänge in einer Initiative der "Moralischen Aufrüstung", jetzt bekannt als "Initiatives of Change". Die erste APYC fand 1990 in Taiwan statt, inspiriert durch eine Vision von Chinesen aus Taiwan, junge Menschen aus der Region zusammen zu bringen, um von den Erfahrungen derer, die erfolgreich Konflikte überwunden und Korruption bekämpft hatten, zu lernen. Das Konzept wurde entwickelt, um praktische Ideen und Ermutigung all den jungen Menschen zu geben, die sich in ihrem Leben für Veränderung einsetzen und dabei soziale Themen in ihrem Land und ihrer Region ansprechen wollten.

In den darauf folgenden Jahren wurden APYCs unter anderem in Hong Kong, Malaysia, den Philippinen, Japan, Indien, Kambodscha, Indonesien und Korea abgehalten, gemeinsam organisiert von IofC und Vertretern anderer Organisationen.

 

AUFTRAG UND ZIELE

Die APYCs bieten jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren aus dem asiatisch-pazifischen Raum eine Möglichkeit zum Gespräch mit Menschen aus ihren Nachbarländern, um Freundschaften aufzubauen und Friedensnetzwerke zu gründen. 

  • Es geht darum, Beziehungen, die auf Vertrauen und gegenseitigem Verständnis basieren durch Dialog aufzubauen, immer auf der Basis der Annahme des Anderen, egal welcher Herkunft, Religion oder Kultur er sein mag.
  • Es geht darum, von den Lebenserfahrungen anderer zu lernen, die sich mit Themen wie Korruption, Konflikten und Armutsbekämfung auseinander gesetzt haben.
  • Es geht darum, die Wurzeln von sozialen Fragen anzusprechen durch persönliche Veränderung
  • Es geht darum, Projekte zur Friedensbildung in der Region aufzubauen.

 

LEITGEDANKEN

Jede Person, Rasse oder Nation hat eigene Geschichten aus ihrer Vergangenheit zu berichten, die andere inspirieren können, aber auch solche, die mit viel Schmerz und Leiden verbunden sind. Diese Geschichten beeinflussen unsere Lebensperspektive. Wunden der Vergangenheit bleiben in unseren Köpfen und Herzen verankert und können neue Gefühle von Hass, Wut und Vorurteilen auslösen. Unbewusst werden wir durch diese Einflüsse geprägt, weil sich unsere Einstellungen und unser Verständnis von der Vergangenheit und unserer Geschichte sich nicht geändert haben.

  • Wie gehen wir mit den Wunden der Vergangenheit um?
  • Wie können wir von ihnen lernen, so dass wir uns von Konflikten und Korruption in unserem Leben befreien?
  • Worauf basiert unsere Hoffnung für positive Veränderungen und Frieden?

 

NEWS

APYC 2012 Review
APYC 2011 Australien - Bericht
APYC 2010 Malaysia - Bericht
Download APYC 2009 Taiwan  (PDF)
Download APYC 2008 Korea - Bericht (6MB)
Download APYC 2008 Korea Newsletter mit Fotos (2 Seiten)
Download APYC 2006 Indonesien Konferenzbericht
Download APYC 2004 Kambodscha Konferenzbericht

 

KONTAKT

E-Mail

Aunty Carolyn Briggs, a Boonwurrung elder, giving the Welcome to Country. (Photo by Francis Deng)
Aunty Carolyn Briggs, eine Älteste der Boonwurrung, bei der Willkommenszeremonie der Asien-Pazifik-Konferenz 2011 in Australien (Foto: Francis Deng)

 

IofC in Kürze

Initiativen der Veränderung (Initiatives of Change/ IofC) ist eine internationale Bewegung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, die sich für eine Veränderung der Gesellschaft einsetzen. Diese Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen und basiert auf der Veränderung von Beweggründen und persönlichen Verhaltensweisen.

Wir setzen uns dafür ein, Menschen zu inspirieren, auszurüsten und miteinander in Kontakt zu bringen, um die Bedürfnisse dieser Welt in den Bereichen Vertrauensbildung, einer ethischen Führungskultur und einem zukunftsfähigen Lebensstil anzugehen. Dabei fängt Veränderung bei jedem Einzelnen an.

 

Omnia Marzouk, Präsidentin, IofC International
"Nichts kann auf Dauer geschaffen werden ohne das Verlangen von Menschen, ihr Leben zu verändern und die Veränderung, die sie sich für die Gesellschaft erhoffen, als Beispiel vorzuleben."