![]() |
John Bangura (links) und eine Gruppe von Teilnehmern aus Sierra Leone in Caux, Zentrum der Initiativen der Veränderung, Caux, Schweiz, 2006 (Foto: Mike Brown)
Hoffnung für Sierra Leone (H-SL) wurde 1999 ins Leben gerufen; es ist aus der Idee und Überzeugung eines Sierra-Leoners heraus entstanden. John Bangura hat als Flüchtling in Dänemark eine außergewöhnliche Wandlung erfahren. Der Hass tief in seinem Inneren wich einer leidenschaftlichen Liebe für sein Land.
Von seinem dänischen Zuhause aus forderte er Menschen in Sierra Leone dazu auf, ihn auf seiner Reise der Heilung und Hoffnung zu begleiten. Dies war die Geburtsstunde von Hoffnung für Sierra Leone. Seit 2001 ist John Bangura aus allerlei Anlässen immer wieder nach Sierra Leone zurückgekehrt. Während seiner ersten Besuche setzte er bei seinen Versuchen, Anführer der verschiedenen Gruppen, die im Krieg gekämpft hatten, zu versöhnen häufig seine eigene Sicherheit aufs Spiel. H-SL gründete eine Farm für ‚Frieden und Versöhnung‘, die ehemalige Angehörige von Kampftruppen und Mitglieder der örtlichen Gemeinde zusammenführen sollte.
2003 haben einige dänische Freunde John Banguras die "Denmark-Sierra Leone Friendship Association" gegründet. Diese stellte für H-SL, die Mühe hatte, ihre Kapazitäten entsprechend der wachsenden Anforderungen auszubauen, eine große Unterstützung dar.
Durch ihre Verbindung mit IofC-International war H-SL in der Lage, wichtige Akteure im Wiederaufbauprozess nach dem Konflikt auf den ‚Agenda der Versöhnung‘-Konferenzen im internationalen Konferenzzentrum der Initiativen der Veränderung im schweizerischen Caux zu versammeln.
Auf die Einladung von hochrangigem Polizei- und Armeepersonal zu einer Ausbildung im Bereich Charakterbildung/menschliche Entwicklung hin, ermöglichte ein internationales IofC-Studienpgrogramm mit Lehrkörpern aus Dänemark, den Niederlanden, Norwegen, Ghana, den USA und Großbritannien 2005 das Programm "Moralische Grundlagen für Demokratie" (MFD), welches nun von sierra-leonischen Ausbildern durchgeführt wird.
2008 startete H-SL in zwei Schlüsselbezirken ein 18-monatiges Projekt zum Thema "Medien und Regierungsführung nach den Wahlen".
Weitere Informationen finden Sie auf der "Hoffnung-für-Sierra-Leone"-Website .
Initiativen der Veränderung (Initiatives of Change/ IofC) ist eine internationale Bewegung von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur, die sich für eine Veränderung der Gesellschaft einsetzen. Diese Veränderung beginnt bei jedem Einzelnen und basiert auf der Veränderung von Beweggründen und persönlichen Verhaltensweisen.

Wir setzen uns dafür ein, Menschen zu inspirieren, auszurüsten und miteinander in Kontakt zu bringen, um die Bedürfnisse dieser Welt in den Bereichen Vertrauensbildung, einer ethischen Führungskultur und einem zukunftsfähigen Lebensstil anzugehen. Dabei fängt Veränderung bei jedem Einzelnen an.
![]()
Omnia Marzouk, Präsidentin, IofC International
"Nichts kann auf Dauer geschaffen werden ohne das Verlangen von Menschen, ihr Leben zu verändern und die Veränderung, die sie sich für die Gesellschaft erhoffen, als Beispiel vorzuleben."