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Der Internationale Ältestenrat wurde 1999 gleichzeitig mit dem Internationalen Rat während der Global Consultation in Südafrika gegründet.
Das Mandat der Ältesten soll eine informelle Körperschaft an "Quellen" darstellen, die die weltweite Gemeinschaft von IofC und den Internationalen Rat unterstützen.
Der Ältestenrat besteht aus bis zu 12 Einzelpersonen, die ein breites Wissen und Verständnis für die weltweite IofC-Gemeinschaft haben und denen sie wichtig ist. Sie sollen helfen, spirituelles Wachstum zu fördern und, wo notwendig, Heilung und Versöhnung innerhalb und um die IofC-Familie zu unterstützen.
Sie können sowohl als Einzelpersonen arbeiten und das Wort ergreifen oder als Gruppe, wobei die Themen, die vor sie gebracht werden, mit Vertraulichkeit behandelt werden. Sie haben jedoch die Freiheit, diese Themen mit anderen Ältesten zu besprechen, es sei denn, sie wurden ausdrücklich darum gebeten, es nicht zu tun.
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Geoffrey Craig (UK)
Geoffrey studierte Metallurgie an der Strathclyde-Universität in Glasgow. Er nahm sich ein Sabbatjahr während seines Studiums um mit IofC in Ostafrika zu arbeiten und reiste zeitweise mit dem Musical "Harambee Africa". Nach weiteren Studien in London bereiste er Australien und Papua-Neuguinea und traf in dieser Zeit die Entscheidung, vollzeitlich mit IofC zu arbeiten anstatt eine Karriere in der Metallbranche zu beginnen. Er arbeitet seit 1969 vollzeitlich für IofC. Er verbrachte 3 Jahre in Papua-Neuguinea und Australien. 1975 heiratete er Veronica Phelps - beide fühlten sich nach Asien berufen, wo sie 2 Jahre von den Philippinen und Hong Kong aus arbeiteten.
Nach ihrer Rückkehr nach Schottland 1978 wurde 1981 ihr erster Sohn geboren. Im selben Jahr erhielten sie eine Einladung vom japanischen IofC-Team, Zeit in Japan zu verbringen. Daraus wurden viereinhalb Jahre sowohl in Japan als auch in Ostasien, in denen sie sich für gute Beziehungen und Teamwork zwischen verschiedenen Nationalitäten einsetzten. Ihr zweiter Sohn wurde 1984 während eines Heimaturlaubs geboren.
Seit ihrer Rückkehr nach Grossbritannien 1986 lebten sie in London, bis sie 2008 nach Edinburgh zogen. Geoffrey ist seit 1987 bei TLTfilms/IC Productions tätig und er war sowohl einer der Verantwortlichen für zentralen Unterstützung und die Koordination von IofC als auch für den Umzug des Londoner IofC-Büros aus dem Westminster Theatre in das aktuelle Gebäude in Greencoat Place. Er war von 2001-2005 IofC-Sekretär in Grossbritannien.
Jean Fiaux (Switzerland)
Jean Fiaux wurde 1943 in einem Dorf in der Nähe von Lausanne/Schweiz geboren. Seine Mutter war Lehrerin und sein Vater arbeitete in der Stadt. Seine Eltern waren Mitglieder der Oxford Group und im Sommer 1946 in Caux mit ihren beiden kleinen Kindern.
Jean studierte Politik und BWL und ging dann nach Wien, um deutsch zu lernen. Als Student engagierte er sich bei Jugendtreffen und Konferenzen in Caux. 1969 beschloss er, vollzeitlich für IofC zu arbeiten. In den folgenden Jahren verbrachte er seine Zeit in Caux und Genf und nahm an vielen Einsätzen und Konferenzen in Europa teil.
1978 heiratete er Maya Stahel und sie nahmen eine Einladung aus Australien an, um dort bei den in Melbourne stattfindenden Trainingskursen mitzuhelfen. Sie verbrachten 2 Jahre in Australien und kehrten dann 1981 nach einem kurzen Aufenthalt in Panchgani/Indien zurück nach Caux. Dort übernahm Jean mehr und mehr Verantwortung, zuerst in der allgemeinen Verwaltung, dann im Finanzbereich von Caux. Er ist seit 20 Jahren Mitglied des "Council of the Foundation Caux-Initiatives of Change" und verantwortlich für die finanzielle Seite der Konferenzen. Er engagierte sich ebenfalls im Verein des Dorfes Caux und der evangelischen Kirche.
1997 zogen Jean and Maya in ein Dorf am See, zwischen Genf und Caux, um an Aktivitäten an beiden Orten leicht dabei sein zu können. Nachdem Jean dieses Jahr den Stiftungsrat verlassen hat, nahm er den Posten des Präsidenten der Hahnloser-Stiftung an, einer der Hauptsponsoren von Caux. In seiner Freizeit singt er gerne im Chor und sein liebstes Hobby ist es, Vögel zu beobachten.
Bhanu Kale (India)
Bhanu Kale traf Initiatives of Change (damals noch Moral Re-Armament) 1969, als er Student in Mumbai/India war. Als Sohn eines hauptamtlichen kommunistischen Gewerkschaftsführers war Bhanu vom Traum, "die Welt zu verändern" sehr angetan. Er arbeitet von April 1973 bis März 1979 vollzeitlich für MRA, unter anderem 2 Jahre bei Himmat Weekly.
Er hat einen Abschluss in Soziologie und ist Schriftsteller in Marathi (einer Sprache, die von fast 100 Millionen Menschen gesprochen wird). Seit vielen Jahren setzt er sich leidenschaftlich für den Erhalt indischer Sprachen ein, im Rahmen der Globalisierung kein leichtes Unterfangen. Er hat vier Bücher in Marathi geschrieben (3 Romane und einen Reisebericht) und ist seit 14 Jahren Herausgeber der Monatszeitschrift "Antarnaad" (was soviel wie "Innerer Rhythmus" bedeutet).
In den letzten Jahren war Bhanu einer der Treuhänder von "Friends of Moral Re-Armament (India)", das sich um die globale Arbeit von IofC in Indien kümmert. Er war sechs Jahre lang Mitglied des Treuhand-Vorstands und drei Jahre lang Verwaltungstreuhänder. Er gründete unter anderem "Disha", die vierteljährlich erscheinende IofC-Zeitschrift von Panchgani, die er 10 Jahre lang herausgab. Er hat im Zusammenhang mit IofC alle fünf Kontinente bereist. A
Bhanu lebt in Pune mit seiner Frau Varsha und seiner Tochter Priyanka..
Keisuke Nakayama (Japan)
1962 traf Nakayama als Zwanzigjähriger IofC. Er war damals Collegestudent und die Begegnung veränderte sein Leben. Er arbeitet von 1963-1970 vollzeitlich mit IofC und nahm an zahlreichen Programmen und Einsätzen teil, unter anderem mit "Up With People" (1965–1967) in the USA.
Er arbeitete 22 Jahre lang in der Autoindustrie und wurde dann Geschäftsführer der (IofC) MRA-Stiftung/Japan. Er war Direktor des ehemaligen Odawara Asian IofC Centre (1992–2006) und Direktor des Spracheninstituts von Japan-II (2004–2006). In dieser Zeit arbeitete er eng mit dem Team von IofC International Association of Japan (IIAJ) zusammen.
Er ist zur Zeit im Vorstand von IIAJ tätig. Nakayama ist verheiratet, hat fünf Kinder und sechs Enkelkinder.
Joy Newman (Canada)
Joy wuchs in Grossbritannien auf und arbeitete als Sekretärin, bevor sie für 2 Jahre als Au-Pair-Mädchen nach Deutschland ging.
Sie arbeitete drei Jahre lang für Getty Oil in Grossbritannien, bevor sie beschloss, vollzeitlich für IofC in London zu arbeiten. Joy war Mitglied von "Anything to Declare" und bereiste mit dem 100-köpfigen Team Indien, Malaysien, Singapore, Australien, Papua-Neuguinea und Neuseeland, bevor sie dann nach Indien zurückkehrte. Sie arbeitete drei Jahre lang in Bombay für die IofC-Wochenzeitschrift "Himmat". 1978 heiratete Joy Keith Newman aus Kanada, den sie beim Spülen von Kaffeekannen in Caux kennenlernte. Sie haben in verschiedenen Teilen Kanadas gelebt und sich jetzt in Calgary/Alberta niedergelassen.
Joy hat für die IofC-Projekte "Creators of Peace" und "Bridges to a Common Future" gearbeitet. Sie war Landeskoordinatorin von IofC Canada und Sekretärin der Geschäftsführung. Sie ist inzwischen Mitglied der Geschäftsführung, leitet MRA Books und kümmert sich um die Verteilung von IofC-Literatur in Kanada.
Um in Kontakt mit den Menschen vor Ort zu bleiben, hat Joy bei "Emergency Youth Shelter", der Elizabeth Fry Society und in der anglikanischen Kirche Kanadas mitgearbeitet. Sie hat die Ottawa Jubilee Koalition mitgegründet und Immigranten in Englisch als Frendsprache unterrichtet.
Samuel Mxolisi Pono (South Africa)
Sam wurde in Queenstown in der Ostkapprovinz geboren und lebt jetzt in Pinelands/Kapstadt mit seiner Frau Virginia. Sie haben zusammen vier Kinder und eine Enkelin.
Fast sein ganzes Leben hat Sam für IofC gearbeitet und ist dabei viel gereist, unter anderem als Teilnehmer der ILO (International Labor Organization)-Konferenzen in Genf. Ein Höhepunkt war seine Arbeit mit Conrad Hunte, dem ehemaligen Vizekapitän des westindischen Cricketteams und anderen, um Einheit zwischen den Rassen in Grossbritannien voranzutreiben.
Sam und Virgina setzen sich für Versöhnung zwischen den Rassen in Pinelands ein, das früher eine weisse Enklave war. Sam spielt Gigs mit den "Jazz Impressions" und ist dabei, eine Musikschule aufzubauen. Sein Ziel ist, jungen Menschen die nötigen Kenntnisse und Gelegenheiten zu geben, ihre Träume umzusetzen und ihnen zu helfen, selbstzerstörerisches Verhalten zu vermeiden. Seine Leidenschaft gilt sowohl dem Weitergeben von moralischen und geistlichen Werten als auch dem Musikunterricht.
Helena de von Arnim (Colombia)
Helena wurde 1941 in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota geboren. 1961 heiratete sie Dietlof von Arnim. Sie haben 5 Kinder und 11 Enkel. Helena hat in der "Universität des Lebens" studiert und einen Master als Tochter, Schwester, Ehefrau, Mutter und Grossmutter.
1980 traf sie MRA und nachdem sie den Film "For the Love of Tomorrow" sah, veränderte sich ihr Leben komplett. Seit dieser Zeit arbeitet Helena daran, ihr Leben nach vier Wertmassstäben auszurichten - Ehrlichkeit, Reinheit, Liebe und Selbstlosigkeit -, in Zeiten der Stille die Führung Gottes zu suchen und das, was sie gefunden hat, mit anderne zu teilen.
Helena besuchte Caux im Jahr 2003 zum ersten Mal und engagiert sich seither dafür, IofC in Kolumbien Realität werden zu lassen. Als Katholikin und Katechistin glaubt Helena daran, ihr Leben so zu leben, wie Menschen innerhalb von IofC dies tun. Dies ist ihr Wunsch für sich selbst, ihre Familie und Freunde und ganz besonders auch für ihr Land, da sie denkt, dass IofC eine grosse Hilfe in der Beendigung der 60 Jahre andauernden bewaffneten Auseinandersetzungen sein wird. Die "Friedensstifter-Kreise", an denen sie teilgenommen hat, haben schon dazu beigetragen.
Glenys Wood (New Zealand)
Glenys arbeitete 3 Jahre lang als Grundschullehrerin in Auckland, bevor sie 1966 über ihre Eltern IofC kennenlernte. Sie wurde Teil des Musicals "India Arise" und arbeitete im Bereich Fortbildung der jüngeren Teammitglieder mit. Später arbeitete sie 5 Jahre lang mit IofC in Grossbritannien im Tirley Garth-Konferenzzentrum und in London.
Seit 1971 arbeitet Glenys vollzeitlich für IofC in Neuseeland. Zusammen mit ihrem Mann Peter, den sie 1977 heiratete, war sie Gastgeberin vieler Events und für viele Gäste im MRA-Haus vor Ort. 1990 zogen Glenys und Peter mit ihren zwei Kindern für 3 Jahre auf die Fidschi-Inseln. Sie bemühten sich dort um Initiativen zur Versöhnung zwischen Fidschianern und indischen Bewohnern der Fidschi-Inseln. Nach wie vor unterstützt sie das Team auf Fidschi. Inzwischen sind sie wieder nach Neuseeland zurückgekehrt, wo sie sich für besseres Verständnis zwischen den Rassen einsetzt: ein Highlight war der Besuch der Maori-Königin und der Frau des damaligen Premierministers in Caux im Jahre 1997.
Inzwischen war Glenys Teil des Supportteams der ersten drei "Action for Life" (AfL)- Trainingsprogramme und hat in mehreren asiatischen Ländern gearbeitet. Sie hat mit der Unterstützung von IofC Taiwan Workshops in Wellington zum Thema "Heilung innerhalb der Familie" geleitet. Glenys ist Koordinatorin der Friedensstifterkreise in Neuseeland.
Sie setzt sich für die Arbeit der "Pan Pacific & South East Asian Women's Association" ein, deren Bezirkspräsidentin Glenys in Wellington war. Sie hat eine Ausbildung zur Englischlehrerin (Englisch als Fremdsprache) und in dieser Tätigkeit unter Neueinwanderern in Neuseeland gearbeitet. Ihre neueste Rolle ist der einer Grossmutter!


