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Menschen aus der ganzen Welt nutzen den Film "Der Imam und der Pastor", um ehrliche Gespräche in Gang zu bringen und Möglichkeiten auszutesten, wie Menschen verschiedener Herkunft zusammenfinden können. Ein neuer "Leitfaden zum Einsatz von 'Der Imam und der Pastor' als Dialogmaterial" wurde jetzt neu  in englischer Sprache herausgebeben, um dabei zu helfen. Der 12-seitige Leitfaden kann in der DVD-Hülle aufbewahrt werden. Er enthält Hintergrundsinformationen über Imam Ashafa und Pastor Wuye, Karten und Auskunft über Nigeria, um angehenden Moderatoren grundlegende Fragen zu beantworten.  Ausserdem beinhaltet er zwei Diskussionsleitfaden: einmal für den Einsatz unter Erwachsenen, Moslems und Christen gleichermassen, der andere ist für junge Menschen gedacht - Fragen und Vorschläge, wie Gruppen geholfen werden kann, die Erfahrungen von James und Ashafa und deren Bedeutung für sie selber zu untersuchen.

Die Einleitung stammt von Shaffiq Din, Moslem/Kaplan für Koordination, und Sarah Tranter, Gemeindefürsorge und Glaubensallianz-Managerin an der Jugendvollzugsanstalt in Rocherster/Kent in Südostengland. Shaffiq und Sarah setzen den Film seit einigen Jahren bei Gruppen junger Straftäter moslemischer oder anderer Herkunft ein. In einem kürzlich veröffentlichen Bericht über die Erfahrung von moslemischen Gefangenen, wurde Rochester als gutes Beispiel herausgestrichen.

Sie schreiben: "Eines der wundervollen Dinge an diesem Film ist, dass keine Religion so dargestellt wird, als sei sie besser als die andere oder als sei eine richtig oder falsch. Diese Männer haben es wirklich gelernt, die Tatsache zu schätzen, dass wir hier sind, um Gott in unserem eigenen Glauben anzubeten und ihm zu dienen  -  wir haben das selbe Ziel! Dies hat uns sehr inspiriert und uns in unsere Arbeit der Gefängnisseelsorge frei gemacht, zuzulassen, dass der andere sich selbst übertreffen kann. Eifersucht, die in der Beziehungsarbeit hinderlich sein kann und spaltet, wird gestoppt.

Straftäter erwarten von uns, dass wir gegen Angehörige anderer Glaubensrichtungen sind und sind darum überrascht, wenn sie sehen, wie wir miteinander umgehen, wie wir Menschen egal welchen Glaubens helfen, so, als ob sie unserem eigenen Glauben angehören würden. Wir ehren und schätzen den Glauben des anderen - auch wenn wir anders denken mögen. Es ist, wie Pastor James sagt, so, als sei man verheiratet - man gehört zusammen und muss sich durch Dinge hindurch arbeiten."

Bei der Jahreskonferenz der moslemischen Gefängnisseelsorger in England und Wales leiteten sie letztes Wochenende eine Präsentation über den Einsatz des Filmes, um Gewalt in Gefängnissen und Rückfälle zu reduzieren. Jeder Seelsorger erhielt ein Exemplar für seine Arbeit.