AGENDA FOR RECONCILIATION (AFR)
 
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ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU AFR

Die jährlich im Schweizer Konferenzzentrum Caux stattfindende Konferenz AGENDA FOR RECONCILIATION (Agenda der Versöhnung) hat in den vergangen Jahren Menschen aus 60 Nationen zusammengebracht.

Viele der Teilnehmer stammen aus angespannten Situationen oder offenen Konflikten in ihren Heimatländern. Andere wiederum setzen sich für den Wiederaufbau der Gesellschaft und deren Länder nach einem Konflikt ein.

Aktuell unterstützt AFR Menschen vor Ort in deren Bemühungen um gesellschaftliche Veränderung, Frieden und Versöhnung. Das IofC-Büro bei den Vereinten Nationen in New York vereinfacht den gegenseitigen Austausch - insbesondere bei vorbeugenden Maßnahmen, um Konflikte zu vermeiden, und in der Versöhnungsarbeit.

HINTERGRÜNDE

In einer Welt, in der sich 50% aller Länder, die Konflikte durchleben, in einem Krieg wiederfinden, könnte Versöhnung - als Konzept bis vor kurzem in internationalen politischen Kreisen noch misstrauisch beäugt - sich als das fehlende Bindeglied in den Friedensprozessen des UNO-Engagements erweisen.

Mit einer mehr als 60-jährigen Erfahrung in Versöhnungsarbeit "an den Wurzeln", bemüht sich "Initiatives of Change" verstärkt,  international Unterstützung zu leisten.

1991 fand die erste der inzwischen jährlich unter dem Motto "Regionen in der Krise - Regionen auf dem Weg der Besserung - Voneinander lernen" abgehaltenen Konferenzen in Caux/Schweiz statt.

Bei einem Treffen in Strasbourg im März 1998 beschlossen Vertreter aus 12 Nationen eine "Agenda for Reconciliation" (AFR) ins Leben zu rufen als ein Mittel, die diesbezügliche Arbeit zu koordinieren und um als Bindeglied zu dienen zwischen Diplomaten, Regierungen, der UNO, der Europäischen Union und anderen regionalen Organisationen.

AFR KONKRET

Das globale Netzwerk von AFR arbeitet für Versöhnung auf jeder Ebene gesellschaftlichen Lebens. Konzepte der Versöhnung und Vergebung werden entwickelt als Basis für eine dauerhaften Frieden, indem regional Workshop-Gruppen für Frieden arbeiten.

Zusätzlich sollen Menschen die Möglichkeit erhalten, von den Erfahrungen und der Ermutigung anderer, die in ähnlichen Situationen waren oder sind, zu profitieren. AFR bemüht sich, in allen Aspekten seiner Arbeit eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich einzelne Mensch frei von Hass, Gier und Gleichgültigkeit wiederfinden kann. Menschen, die diese innere Freiheit gefunden haben, strahlen eine Dynamik aus, die in Friedensprozessen und einem Klima der sozialen Veränderung hilfreich sein kann und oft neue praktische Lösungen bringt.

Das internationale Büro als Vertretung von IofC in Genf (seit 2004)erleichtert die Arbeit mit der internationalen Gemeinschaft der UNO und anderen Institutionen in Genf und New York, vor allem im Bereich der Konfliktprävention und in der Versöhnungsarbeit.