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Business nachhaltig und menschlich gestalten

Dienstag, 12. November 2013

Business nachhaltig und menschlich gestalten

‘Wo fangen wir an?" und das "Wie?" waren die Fragen, die bei der ersten offiziellen Veranstaltung von CIB 2013 besprochen wurden. "Wir sollten uns nicht schämen, wenn wir uns beugen und verbiegen müssen." - diese Textzeile eines Liedes, das am Vormittag vorgetragen wurde, sprach die Teilnehmer besonders an.

Bei der Moderation der Veranstaltung über innere Führung stellte Dr. Amit Mukherjee fest, "alle von uns wurden mit Gaben geboren oder haben Talente entwickelt, doch manche von uns sind beim Teilen dieser Gaben zurückhaltend." Die Teilnehmer nahmen sich in der Stille Zeit, darüber nachzudenken, bevor ein leises Murmeln den Saal erfüllte, als untereinander Gedanken ausgetauscht wurden.

"Du kannst die Suche, den Suchschweinwerfer auf mich richten...Ich kann der Zukunft von heute an mutig ins Gesicht sehen." - eine berührende Aufführung des Liedes "Images" durch den AP-Chor  gab dem Publikum Gelegenheit, innezuhalten und nachzudenken.

Veränderung "sein"

Mike Smith, der Moderator der ersten Plenarsitzung, gab den Ton vor, als er sich auf Amartya Sens Aussagen von der Symbiose wirtschaftlichen Wachstums und dem Wachstum der daran Beteiligten bezog. Der Leiter der Business-Programme von IofC Grossbritannien zitierte aus dem neuesten Buch des Nobelpreisträgers "Eine unsicherer Ruhm", um die Bedeutung eines Wachstums der Beteiligten zu unterstreichen.

Entwicklung mit Gerechtigkeit

Anup Mujkerji, ehemaliger Leitender Sekretär von Bihar, beschrieb die Veränderung dieses Staates im östlichen Indien seit 2005. Der indische Beamte, der erst vor kurzem in Rente ging, sprach von seiner Überzeugung, sich im Bereich der Grundschulerziehung einzusetzen. "Es gibt gute Leute, die isoliert arbeiten. Wir müssen ein gutes Netzwerk aufbauen.", sagte er.

Seiner Meinung nach bedürften die meisten Probleme in einem Land keiner technischen Lösung. Er suche nach einem besseren Verständnis der Auswirkungen des wirtschaftlichen Prozesses auf das Gemeinwesen, das davon abhänge. Die Not der Stunde, so Goyder, sei ein "humaner Kapitalismus". "Das Opfer derer, die einem Unternehmen dienen, ist der Schlüssel für die Schaffung einer Wertekultur in der Geschäftswelt.", so der Schriftsteller. "In den vergangenen fünf Jahren haben wir festgestellt, dass es börsennotierten Unternehmen an Verantwortung der Eigentümer mangelt, während Familien, deren Schicksal mit ihrem Unternehmen verknüpft ist, eher dazu neigen, Verantwortung zu übernehmen und im Interesse ihrer Angestellten und der Gemeinschaften, die davon betroffen sind, handeln."

"Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest." - Zum Abschluss der Veranstaltung wurde ein Lied vorgetragen, das die Botschaft Mahatma Gandhis verstärkte.

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