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Farmers Dialogue 2014

Internationaler Landwirtschaftsdialog in Indien 4.-10. Dezember 2014

Dienstag, 16. Dezember 2014

"Stärkung von Frauen in der Landwirtschaft und Technologien, die sich rechnen"

Farmers Dialogue 2014Am Donnerstag, den 4. Dezember 2014 wurde der internationale Landwirtschaftsdialog offiziell in der Akola PDKV Landwirtschaftsuniversität durch deren Rektor Dr. R.G. Dani und Jayashree Rao, Direktorin des Grampari-Trainingszentrums für ländliche Entwicklung im Konferenzzentrum Asia Plateau/Panchgani eröffnet.

Indiens Präsident Shri Pranab Mukherjee ließ unterstützende Worte und seine Glückwünsche zur Initiative überbringen und wünschte viel Erfolg. Vertreter der Maharashtra-Regierung, Parlamentsabgeordnete sowie 200 Studenten wohnten der Eröffnungsfeier bei.

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“ – dieses Zitat von Mahatma Gandhi ist wichtig für Initiativen der Veränderung und den Landwirtschaftsdialog und kann auch auf ländliche Entwicklung übertragen werden. Wodurch werden Landwirte motiviert, wenn sie doch beim Thema Welternährung so vielen Herausforderungen gegenüberstehen?

Farmers Dialogue 2014Zwölf Länder aller Kontinente waren bei der Konferenz vertreten, die die ersten vier Tage in Akola stattfand und dann im Konferenzzentrum Asia Plateau-Grampari für weitere drei Tage fortgesetzt wurde

Freitag, 5. Dezember: Der Besuch von Landwirten und einiger Familien in einem notleidenden Dorf lieferte Denkanstöße für das große Selbstmord-Problem in ländlichen Gegenden. Fürsorge für Menschen in Not in ländlichen Gegenden, Einrichtungen, in denen die Menschen ihre Sorgen und Nöte teilen können, eine bessere Versorgung der Landwirte von öffentlicher Seite (Politik, Preise, Anerkennung,…) – all diese Aspekte sind ausschlaggebend, um die Selbstmordrate junger Landwirte zu reduzieren. Die Rolle der Frauen, die so wichtig sind, aber nicht ausreichend Anerkennung erfahren, wurde besonders unterstrichen.

Der Erfahrungsaustausch wurde in der Hoffnung fortgeführt, persönliche und kommerzielle Initiativen ins Leben zu rufen, um die Ernährung der Welt sicherzustellen und gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft zu gewährleisten.

 

Übersetzung: Carolin Pfaller