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Burgtreffen Oktober 2010

BURGTREFFEN 2010

Vertrauen aufbauen, einander verstehen zwischen Ost und West hat uns Anfang Oktober zum 2. Burgtreffen – Wochenende zusammengebracht. 30 Menschen,  darunter Dänen, eine Französin, ein Schweizer und fünf Kinder nahmen daran teil.

Mit einem Pantomimenspiel, das viel Gelächter und Spass erzeugte, lernten wir uns auf eine ungewohnte und vielfältige Weise kennen.

Wir hatten die Gelegenheit, bei Gesprächen in kleinen Gruppen mit der Frage « Was ist meine persönliche Erfahrung von Ost und West » aufeinander zuzugehen, Vorurteile abzubauen, Neues zu entdecken, Erfahrungen des Anderen zu hören und somit den Anderen wirklich ein Stück besser kennenzulernen.

Man kann immer wieder mit Erstaunen entdecken, welche starke Ausdrucksweise die Kreativität mit Formen und Farben das Thema anders und direkt erschliesst. Es war faszinierend die Bilder in Formen und Farben zu betrachten und wie stark gerade diese Kreativität uns dann zur Diskussion anregte, das dann kaum noch ein Ende finden konnte.

Dabei entstand eine interessante Feststellung: Es gibt nicht nur in Deutschland, eine Spaltung zwischen zwei Bereiche, Ost und West. Diese gibt es auch in der Schweiz, der sog. « Röstigraben », und wie unser schweizer Telnehmer sagte, bei der letzten Abstimmung wieder ganz stark durch die Medien hervorgehoben. Diese Spaltung wäre nicht nötig gewesen. Ähnliche Gräben existieren in Grossbritanien zwischen den Schotten, Waliser und Engländer, auch in Frankreich, in Spanien. In Belgien ist er gravierend zwischen den Flamen und den Valonen usw. Also nicht nur wir Deutsche haben dieses Problem. Es ist eine Herausforderung, die wir schon alleine durch unsere gemeinsame Sprache abbauen können. In Belgien, in der Schweiz und vielen anderen Ländern gibt es dazu den Sprachunterschied !

Aber , wie hier jemand feststellte, braucht es ein Aufmerksamwerden, wie wir unsere Sprache benutzen, wie wir reden : « Die anderen da drüben ! – In den alten, in den neuen Ländern ! »  usw., anstatt zu sagen, dass man jemanden in Hessen bzw Thüringen oder in Bayern bzw Brandenburg besucht.
 
Wie übernimmt man Verantwortung Spaltung abzubauen, Menschen einander näher zu bringen ? So wie die Dänen sagten : "Die Heilung einer Nation ist auf der Heilung der Herzen der einzelnen Menschen aufgebaut."
 
Wir haben aber nicht nur diskutiert, gearbeitet, sondern den Abend in gemütlicher Runde miteinander verbracht bei Singen und Tanzen und Spiel. Wie ein Teilnehmer sagte:  "Ein besonderes Dankeschön an Paul für seine inspirierende Trommeln. Da ich mich am Samstag abend zurückziehen musste, konnte ich trotzdem seine Musik und später dann auch alle Lieder geniessen. Die Trommeln und die Lieder führten zur Quintessenz des Zusammenseins und der geistlichen Dimension unseres Treffens."
 
So möchten wir dieses "Vertrauen aufbauen - einander verstehen" fortsetzen:

< letztes Wochenende im September 2011 wieder in der Mitte Deutschlands.

Das Organisationsteam : Sylvia & Paul Agbih, Ulrike Keller, Bettina Schröter