Menschen - Geschichten - Berichte

"Ohne Natur können wir nicht leben!"

Donnerstag, 3. Juli 2014

CDLS Day 4 - Opening Plenary

"Wir können ohne die Natur nicht leben"

Es ist der 4. Tag der „Caux Dialog über Land und Sicherheit“ Konferenz. Christopher Briggs, Generalsekretär der "Ramsar-Konvention" betonte am Beginn der Plenarversammlung die Wichtigkeit der Wiederaufforstung nicht nur von Ackerland,  sondern auch von Sumpfgebieten, um die Umwelt zu schützen.

Während seines Vortrages erklärte er, Sumpfgebiete lieferten und säuberten all unser Wasser und er ermutigte die Zuhörer, Sumpfgebiete weise für Landwirtschaft, Reinigung, Nahrung und Vergnügen zu nutzen. Er betonte auch, Sumpfgebiete dienten weiterhin als Schutz vor durch Menschen hervorgerufene und Naturkatastrophen. Leider seien 40% der Sumpfgebiete in den letzten 40 Jahren verschwunden. Dies sei ein wichtiger Faktor der menschlichen Entwicklung. Briggs beendete seinen Vortag, indem er darauf drei wichtige Bedingungen hinwies, die notwendig seinen, um von Sumpfgebieten profitieren zu können: die Miteinbeziehung der Menschen vor Ort, das Schaffen von Bewusstsein und die Beeinflussung von Verhalten.

In der zweiten Hälfte der Versammlung wurden fünf Redner auf die Bühne eingeladen. Sie gaben eine kurze Einführung, bei der sie sich vorstellten und erklärten, inwiefern sie mit dem Thema Landwirtschaft in Beziehung stehen. Cyriaque Sendashonga, weltweite Direktorin der IUCN, hob hervor, dass „wir nicht ohne Natur leben können“. Peter Van Der Auweraert, Leiter der Abteilung "Besitz, Land, Reparation" von IOM redete über den Mangel an Kenntnissen über die komplizierte Struktur der Landwirtschaft. Brendan Bromwich, UNEP-Koordinator im Sudan, schlug ein Zehn-Jahres-Programm als Lösung zur momentanen Lage der Landwirtschaft vor. Die letzten beiden Redner, Adam Koniuszewski von "Green Cross International" und Jakob Rhyner, stellvertretender Rektor der "United Nations University" sprachen über  weitere Themen, wie chemische Waffen und Mobilität.

Die Veranstaltung endete mit einer Fragerunde, bei der das Publikum sich an die Experten wenden konnte.  Es wurden hauptsächlich Fragen über Politikkohärenz,  Kapital und über die Miteinbeziehung von Studenten gestellt.

Der Nachmittag wird verschiedenen Vorträgen gewidmet sein, ehe die IUCN-Generaldirektorin Julia Marton-Lefèvre mit jüngeren Teilnehmern zum Thema „2050: Hoffnungen und Wirklichkeit" diskutieren wird.