Programme

Projektländer

Trustbuilding-Programm

 

Das Trustbuilding-Programm begann 2019 mit Projekten in Kanada, Kenia und Frankreich. Zu Beginn des Jahres 2021 schlossen sich vier weitere Länder dem Programm an: Australien, Nepal, Indonesien und Südafrika.

Da die kulturellen Voraussetzungen und sozialen Bedürfnisse in jedem Land und in jeder Gemeinschaft unterschiedlich sind, werden das Programm und seine Kernbestandteile mit Hilfe der Partnerorganisationen vor Ort angepasst. Die IofC-Merkmale der sogenannten Stillen Zeit, der vier Massstäbe, ehrliche Gespräche und persönliche Verantwortung sind ein wichtiger Bestandteil bei allen Projekten.

In Australien zielt das sogenannte  "Truth-Telling and Truth-Hearing Project" darauf ab, Vertrauen zwischen nicht-indigenen Australierinnen, Australiern und First Nations-Völkern aufzubauen.

In Indonesien bemüht sich das Projekt um einen sozialen Wandel, indem es die Barrieren sozialer Unterschiede überwindet und Vertrauen zwischen Menschen verschiedener Ethnien und Religionen aufbaut. Schwerpunkt hierbei ist die Jugendarbeit.

Das nepalesische Projekt überbrückt die seit Jahrzehnten bestehende Kluft zwischen den Madheshi (Bewohnerinnen und Bewohner des südlichen Gürtels an der Grenze zu Indien) und den Pahade-Gemeinschaften (Menschen aus der Hügelregion).

Das südafrikanische Projekt konzentriert sich auf die Schaffung von Familienclustern zur Stärkung interfamiliären Beziehungen. Ausgangspunkte sind Kapstadt und Johannesburg als Katalysatoren für den Wiederaufbau von Vertrauen und zerbrochenen Strukturen in der Gesellschaft.

Kanadas Projekt baut gesellschaftliche Spannungen, die durch Sprache, Kultur, Religion, Einwanderung und die Behandlung von Ureinwohnerinnen und Ureinwohnern in Quebec entstehen, ab.

Kenia befasst sich mit ethnischen und religiösen Rivalitäten zwischen Gemeinden, die zu zivilen und politischen Unruhen geführt haben.

Frankreich konzentriert sich auf den Aufbau von Vertrauen zwischen Jugendlichen und der Gesellschaft mit einem Schwerpunkt auf den Beziehungen zwischen Polizei, Lehrkräften und jungen Menschen.

 

Im November 2021 soll ein weiteres Projekt starten und bis 2023 soll das Programm durch drei bis sechs weitere Länder ausgeweitet werden.

 

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