Demokratie wahr werden lassen
Tahrir-Platz-Revolutionäre
Tahrir-Platz-Revolutionäre bei der Konferenz "Demokratie wahr werden lassen" (Foto: Mike Brown)
Die Dialogreihe Demokratie wahr werden lassen, die im indischen Konferenzzentrum von Initiatives of Change, Asia Plateau/Panchgani, stattfand, endete am 12. Januar 2012. 32 Menschen sprachen jeweils knapp 2 Minuten lang und sprachen über ihr Fazit zur Konferenz und die Aktionen, die sie im Anschluss initiieren wollen. Unter ihnen waren Revolutionäre des Tahrir-Platzes, die den Arabischen Frühling repräsentierten. Mehr dazu hier... >>
Ein weiterer Redner der Konferenz war Dato’ Seri Anwar bin Ibrahim, ehemaliger stellvertretender Premierminister von Malaysia, der über die Bedeutung des Gewissens in der Politik sprach. Weitere Informationen hier...>>
Die fünftägige Konferenz wurde am Sonntag, dem 8. Januar mit einer Videobotschaft von Aung San Suu Kyi, Burmas wichtigster Aktivistin für die Demokratie, eröffnet. Mehr dazu hier.>>
Dr. Riek Machar, Vizepräsident des neuesten afrikanischen Staates Südsudan, war Hauptredner am zweiten Tag der Dialogreihe und sprach über die enorme Bedeutung von Versöhnung in dem von jahrzehntelangen Konflikten geplagten Land. Mehr vom 2. Tag hier (in englischer Sprache). >>
NEWSROOM IOFC DEUTSCHLAND
Teilnehmer Burgtreffen 2010
"Identität in einer globalen Welt" - 3. Burgtreffen IofC Deutschland Im September 2011 fand das 3. Burgtreffen in Deutschland statt. Organisiert wurde das Wochenende von IofC Deutschland. Das Wocheende, das sich mit Fragen und Problemen zur persönlichen und nationalen Identität auseinandersetzte, war eine Bereicherung für alle Teilnehmer.
DEMNÄCHST - TERMINE/EVENTS
Highlights 2010/2011 Highlights aus den Jahren 2010/2011, die Ansprache des Präsidenten von IofC International und mehr Infos über Initiatives of Change.
Caux Report 2011 Der Caux-Report über die Konferenzen 2011 kann entweder heruntergeladen oder bei den IofC-Zentren bestellt werden. Der 20-seitige Bericht in Farbe berichet vom 4. Caux Forum für Menschliche Sicherheit, einem Dialog zum Thema "Leben in einer multikulturellen Welt", IofC-Trainingsprogrammen, einer Konferenz über Veränderung in einer nachhaltigen Welt, Ethik in der Wirtschaft und vieles andere mehr.
Caux Forum für Menschliche Sicherheit (Bericht) "Die Sprache der Sicherheit, die oft auch die Sprache von Macht und Polarisierung ist, in eine Sprache der Ethik und menschlichen Werte umwandeln." 16-seitiger Bericht in Farbe über das Caux Forum für Menschliche Sicherheit, das 2011 in Caux/Schweiz stattfand.
Global Update Die neueste Ausgabe des Newsletters GLOBAL UPDATE, die zweimonatlich Initiatives of Change-International herausgegeben wird, berichtet von der sechsten Konferenz der Caux Initiative of Business (CIB), der regionalen Gruppe im asiatisch-pazifischen Raum, die im November in Indien zusammentraf und dem Harambee Leadership Trainingsprogramm, das in Nigeria stattfand. Die Teilnehmer arbeiten mit Pastor Wuye und Imam Ashafa zusammen, die die Hauptpersonen im Film "Der Imam und der Pastor" sind. Ausserdem gibt es Reportagen aus Südafrika, den Vereinigten Staaten und Ruanda. In People Building Trust sprach Mike Lowe mit der neuen Präsidentin von Intiatives of Change, Dr. Omnia Marzouk, die sich berufen fühlt, zu heilen und Vertrauen aufzubauen.
Caux-Information Eine Quartalszeitschrift, 16-24 Seiten, zweifarbig, illustriert. Sie enthält Texte zum Nachdenken und berichtet über Initiativen, die Wunden der Geschichte heilen, die moralischen und geistigen Grundlagen der Demokratie stärken, Verantwortung in Familie und persönlichen Beziehungen fördern, Hoffnung in Städten und Gemeinwesen beleben, die Ursachen von Armut und Korruption angehen, ethisches Engagement in Unternehmen und im Berufsleben fördern und Verbindungen zwischen Menschen verschiedener Kulturen schaffen.
FILMTIP: "Eine afrikanische Antwort"
Mehr als tausend Menschen wurden 2007 in Kenia während der Gewalttätigkeiten im Anschluss an die Wahlen getötet und Hunderttausende wurden obdachlos. Imam Muhammad Ashafa und Pastor James Wuye - ehemalige Anführer der Miliz und jetzt Friedensstifter aus Nigeria - wurden in den Distrikt, der am schlimmsten betroffen war, als Vermittler eingeladen. "Eine afrikanische Antwort" zeigt ihre dramatischen Anstrengungen, um nach Tod und Zerstörung Heilung und Versöhnung zu bringen. Der Film zeigt die Dynamik eines effektiven afrikanischen Ansatzes zur Konfliktlösung zwischen rivalisierenden ethnischen Gruppen auf. Er veranschaulicht, dass dauerhafte, friedliche Koexistenz zwischen Gemeinschaften, die sich früher feindlich gesinnt waren, in Kenia und anderswo möglich ist. Vor allem aber macht der Film Hoffnung darauf, dass einfache Menschen an der Basis Gewalt ablehnen und Frieden und Wohlstand wieder aufbauen können.